Eis mit Süßigkeiten

KRYOTHERAPIE

Himbeereis

Kryotherapie ist der medizinische Ausdruck für Vereisungsbehandlung.

Das griechische Wort „kryo“ bedeutet „kalt“ – die Kryotherapie bezeichnet folglich eine medizinische Behandlung mittels Kälte.

Sie gehört zu den sogenannten Thermotherapien und wird von Menschen schon seit der Antike eingesetzt und gilt heutzutage als Standarttherapie in Sportmedizin und Rheumatherapie.

Man nutzt dabei den Temperaturunterschied zwischen dem Körper und seiner Umgebung oder einem kalten Objekt aus, um ihn als Ganzes oder nur an bestimmten Stellen abzukühlen.

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WAS IST DAS?

Eis und Kegel

WARUM?

Kryotherapie hat folgende Effekte:

  • Verminderung von Blutergüssen:
    Durch die Anwendung der Kryotherapie, werden Blutergüsse abgebaut, die sonst häufig nur operativ entfernt werden können.
     

  • Hemmung von Entzündungen:
    Stoffwechsel- und Entzündungsprozesse werden gedämpft. Studien berichten von vergleichbaren Wirkungen wie bei einer Kortisonbehandlung. 
     

  • Linderung von Schmerzen:
    Mit zunehmender Abkühlung wird das Gewebe immer unempfindlicher gegenüber Schmerzen - das subjektive Schmerzempfinden verringert sich. 

     

  • Änderung der Muskelspannung (Muskeltonus):
    Obwohl sich die Muskelspannung in den ersten Sekunden der Kryotherapie kurzzeitig erhöht, nimmt sie während der Therapie ab. Dies führt zu einer Verringerung von Schmerzen.

WIE LÄUFT DAS AB?

Bei der Kryotherapie wirkt lokal minus 30° C kalte Luft auf

das gereizte Gewebe/ Gelenk ein. Über einen Zeitraum von

fünf Minuten wird der gesamte Stoffwechsel in diesem Gebiet heruntergefahren und der Reizung wird entgegengewirkt. 

Ein spürbare Verbesserung ist bereits nach zwei bis drei

Anwendungen bemerkbar.

Drei Eissorten

ANWENDUNGSGEBIETE DER

KRYOTHERAPIE

  • Nacken-, Schulter- und Rückenbeschwerden

  • akute entzündliche Prozesse

  • Prellungen & Zerrungen

  • Verstauchungen

  • Hämatome

  • Arthrosen

  • Schleimbeutelentzündungen

  • Sportverletzungen

  • Achillessehnenreizung

  • Tennisellenbogen

  • rheumatische Erkrankungen

  • Sehnenreizung durch Überlastung